Was sollte beim Terrassendachbau beachtet werden?

Ein paar wichtige Punkte, die Sie beim Terrassendachbau beachten sollten.

Übersicht

Bevor Sie mit dem Terrassendachbau loslegen, sollten Sie folgendes beachten:

Baurichtlinien des jeweiligen Bundeslandes berücksichtigen

Jede Region oder Gemeinde hat eigene Baurichtlinien und Vorschriften. In einigen Gemeinden muss für ein Terrassendach ein Bauantrag erstellt werden, in anderen nicht. Die Bauantragsphase mit Behördenabsprachen sind für uns reine Routine, daher erledigen wir diese Aufgabe gerne für sie.

Übernehmen Sie die Arbeit selbst, sollten Sie vor Beginn der Planungsarbeiten folgendes prüfen:

  • ob für das Terrassendach ein Bauantrag gestellt werden muss,
  • welche Bebauungsrichtlinien am Bauort eingehalten werden müssen,
  • welche Umgebungsbedingungen am Bauort herrschen (Abstand und Höhenunterschied zum Nachbargrundstück etc.)

Schneelast mit einplanen

Das Terrassendach hat je nach Ausführung natürlich ein bestimmtes Eigengewicht, die von den Terrassendachprofilen getragen werden muss.

Zusätzliche Belastung entsteht durch die Schneelast, die abhängig vom Ort und von der Dachneigung sind. Je höher die Schneelast, desto dicker das Terrassendachglas.

Vor Beginn der Planungsarbeiten sollten Sie sicherstellen, dass die Bausubstanz des Hauses und der Terrassenuntergrund für dieses Gewicht inkl. Schneelast ausreichend tragfähig sind.

Schneelastgrenzen können Sie auf

https://www.schneelast.info ermitteln.

Bitte unbedingt beachten, dass vom Haus abrutschende Schneemassen nicht berücksichtigt sind. Diese müssen umgehend vom Dach entfernt werden!

Terrassendach Hersteller und Typen auswählen

Es gibt im Bereich der Terrassendächer viele Hersteller und Anbieter am Markt.

Dadurch fällt es Kunden schwerer, die richtige Wahl beim Terrassendach zu treffen.

Sie sollten Hersteller und Anbieter wählen, die sich über einen langen Zeitraum am Markt etabliert haben und somit ihre Produkte immer weiterentwickeln konnten.

Das sind zum Beispiel Markenhersteller wie weinor, Erhard oder Solarlux.

Je nach Bedarf kann unter den vielfältigsten Dachformen, Profilen und Farben gewählt werden.

Verschiedene Pultdach-Varianten aber auch Trapez- oder Satteldächer sind möglich.

Fragen Sie uns einfach.

Zusatzteile wie Seitenteile, Faltwände und Unterglas-Markisen mit einplanen

Bei der Planung eines Terrassendaches sollte immer ein wenig in die Zukunft geschaut werden.

Es gibt heute verschiedene Anbauteile, wie zum Beispiel eine Faltwand. Dieses muss zuvor in der Statik mitberücksichtigt werden.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Faltwand zu einem späteren Zeitpunkt einbauen zu lassen. Solange es vorher mit in die Statik eingeplant wurde, gibt es keine Probleme.

Auch gibt es bei Terrassendächern die Möglichkeit, eine Unterglas-Markise zum Schutz vor Sonnenstrahlen und Hitze einzuplanen.

Ungewöhnliche Einsatzmöglichkeiten

Terrassendächer werden nicht immer nur klassisch im Garten verwendet. Sie werden teilweise auch als Carport, zur Überdachung von Eingängen oder zur Überdachung von Atriumhäusern im Innenhof verwendet.

Farbe des Terrassendaches

Achten Sie bei der Farbwahl auf ein gutes Zusammen­spiel mit Haus und Garten.

Bei der Beschaffenheit der Farbe gibt es heutzutage verschiedene Verfahren. Es gibt Wasserlacke oder Pulverbeschichtung.

Neue Pulverbeschichtung mit Struktur und Glimmer Effekt. Bei der Pulverbeschichtung mit Struktur muss gesagt werden, dass diese zurzeit die beste Farbe für Terrassendächer auf dem Markt ist. Die Oberfläche ist leichter sauber zu halten und resistenter gegen Kratzer und Schläge als gewöhnliche Wasserlacke.

Standort und Größe

Bei einem Terrassendach sollte die Lage im optimalen Fall Richtung Süden sein.

Denken Sie dabei an die Größe des Terrassendachs.

Nehmen Sie Ihren Gartentisch mit Stühlen und positionieren diese so, wie sie unter dem Terrassendach stehen sollen. Dann nehmen Sie die Stühle und rücken diese ca. 1,25 m vom Tisch ab. Das sollte dann Ihr Mindestmaß für das Terrassendach sein.

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